Skating - Helm
Von: Michael Stelter - Regierung von Oberbayern - Gewerbeaufsicht

In diesem Beitrag finden Sie
- Schutzpotential
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Anforderungen
- DIN - CE-Kennzeichnung
- Gerätemerkmale
- Informationsbroschüre - Herstellerangaben
- Einsatztipps
- Helm-Check
- Alternative Fahrradhelm?
Schutzpotenzial
Der Schutzhelm wird leider immer noch viel zu selten verwendet; dabei ist ein gut geschützter Kopf vor schweren Verletzungen ziemlich sicher und bleibt nicht nur dem Erwerbsleben erhalten.
Anforderungen
Damit die erhoffte Schutzwirkung auch zum Tragen kommt, müssen einige Ausrüstungskennzahlen und -parameter Beachtung finden.
DIN - CE-Kennzeichnung
Die Helme sollten auf jeden Fall der Norm EN 1078 entsprechen und eine CE-Kennzeichnung haben.
Gerätemerkmale
Voraussetzung für eine optimale Schutzwirkung ist die perfekte Anpassung an den Kopf; auswechselbare Polster in unterschiedlichen Stärken sollten daher im Lieferumfang enthalten sein. Darüber hinaus sollten die Lüftungsschlitze mit Netzeinlagen versehen sein; sie verhindern das Eindringen von Insekten und schützen vor Stich- und Bissverletzungen. Die Befestigungsriemen sollten leicht einstellbar sein und einen praktischen Verschluss haben, mit dem Sie gut zu Recht kommen. Wir empfehlen Helme, die auch den Nacken und die Schläfen schützen.
Informationsbroschüre - Herstellerangaben
Dem Helm sollte unbedingt eine Informationsbroschüre beiliegen, sie muss Angaben über die Einstellung des Helmes enthalten und beschreiben wie der Helm auf dem Kopf zu tragen ist (Ohren frei, Stirn bedeckt).
Bitte beachten Sie unbedingt die Herstellerangaben zur
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Benutzung,
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Reinigung,
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Pflege und
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Aufbewahrung.
Einsatztipps
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Ziehen Sie den Kinnriemen immer fest an, damit der Helm auf dem Kopf nicht verrutschen kann! Keinesfalls sollte der Helm in den Nacken rutschen können, da sonst die Stirn nicht mehr ausreichend geschützt ist.
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Ziehen Sie den Helm nicht zu weit nach vorne in die Stirn! Das behindert die Sicht.
Helm-Check
Klar ist, dass ein Skating-Helm dem ganz normalen Alterungsprozess unterliegt; Sonne, Wind und Wetter setzen dem Material zu und führen dazu, dass nach einigen Jahren die Schutzwirkung nachlässt. Ein genauer Zeitpunkt hierfür kann nicht angegeben werden, da dies im wesentlichen von der Einsatzhäufigkeit und dem -umfeld abhängt. Ein Helm, der Sie schon einmal vor Sturzverletzungen bewahrt hat, sollte einen Ehrenplatz in Ihrer Sportkiste erhalten und nicht mehr weiterverwendet werden - auch nicht, wenn er äußerlich noch ohne Bruchstelle ist. Die Ausmusterung ist in der Regel nicht erforderlich, wenn Ihnen der Helm nur einmal auf den Boden gefallen ist. Überprüfen Sie ab und an auch die Festigkeit der Befestigungsriemen und Netzeinlagen und tauschen Sie diese ggf. aus.
Alternative Fahrradhelm?
Ein Fahrradhelm ist für Nordic Blader nur bedingt geeignet, da er in aller Regel nicht über einen Kinnschutz verfügt, der aus Sicht der Unfallforscher für das Nordic Blading optimal ist. Für den Fahrradhelm spricht im Grunde die riesige Auswahl an schicken, luftigen und dennoch stabilen Modellen und die Tatsache, dass ein bedingt geeigneter Helm immer noch besser als gar kein Helm ist.
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