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Energiesparen in der Küche: So geht`s

Von: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Passt der Topf zur Herdplatte? Ist der Kühlrschrank richtig eingeräumt? Mit einfachen Mitteln können Sie in der Küche viel Energie sparen. Kochen, Backen, Spülen und Kühlgeräte brauchen in durchschnittlichen Haushalten nämlich mehr als ein Viertel des gesamten Stroms. Wir haben die wichtigsten Energiespartipps für die Küche zusammengefasst:

Grafik; Copyright Panthermedia

1. Kochen & Backen

  • Topfgröße und die Größe der Herdplatte sollten einander entsprechen.

  • Restwärme der Herdplatte bzw. des Ofens nutzen (gilt nicht für Kochen mit Gas und Induktion).

  • Beim Garen von Gemüse reicht es, wenn der Topfboden mit Wasser bedeckt ist, so werden die Zutaten im Dampf gegart. Auch die Vitamine bleiben besser erhalten.

  • Für Gerichte ab einer Garzeit von 20 Minuten lohnt sich ein Schnellkochtopf.

  • Bei vielen Gerichten muss der Backofen nicht vorgeheizt werden.

  • Umluft ist energieeffizienter als Ober-/Unterhitze (20-30 Grad weniger).

  • Backofentür während des Betriebs nicht öfter als nötig öffnen. Denn beim Öffnen gehen jedes Mal rund 20 Prozent der Energie verloren.

ULTIMATIVER ENERGIESPARER: Im Wettstreit der umweltfreundlichsten und energieeffizientesten Küchengeräte hat die Kochkiste die Nase vorn. Diesen und weitere Tipps zum energiesparenden Kochen finden Sie beim Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum.

2. Mikrowelle

  • Für das Erwärmen kleinerer Portionen bereits gekochten Essens ist der Mikrowellenherd energiesparender im Vergleich zu Elektro-Backrohr oder Herdplatte.

  • Für das Zubereiten von Gerichten ist es jedoch energieeffizienter den Herd bzw. Ofen zu nutzen.

3. Wasserkocher

  • Effizienter als Herdplatte: Um 1 Liter Wasser von Raumtemperatur zum Kochen zu bringen, benötigt man mit dem Wasserkocher im Vergleich zum Elektroherd etwa 30% weniger Energie. Anders ist es beim Induktionsherd: Hier ist der Unterschied im Energieverbrauch im Vergleich zum Wasserkocher marginal.

  • Auf die Füllmenge achten und nur die Menge erhitzen, die benötigt wird.

  • Regelmäßiges Entkalken spart Energie und schont das Gerät.

4. Kühlen & Einfrieren

  • Standort des Kühlgerätes clever wählen (nicht neben Wärmequelle wie Backofen platzieren oder starker Sonneneinstrahlung aussetzen).

  • Kühlschranktemperatur dem Bedarf entsprechend einstellen und bei der Befüllung auf die unterschiedlichen Zonen achten um die Lebensmittel optimal zu lagern und so Lebensmittelverschwendung vorzubeugen – auch das spart Energie. Detaillierte Infos finden Sie im Artikel "Was bei der Lagerung im Kühlschrank zu beachten ist".

  • Gefrierfächer und -truhen regelmäßig abtauen. So verbrauchen Sie viel weniger Energie und können bis zu 40% Strom einsparen.

  • Reste einer Mahlzeit erst auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor man sie in den Kühlschrank stellt. Denn je wärmer das Essen ist, desto mehr Energie muss der Kühlschrank aufwenden, um wieder auf seine Betriebstemperatur herunter zu kühlen.

  • Ein voller Kühl- bzw. Gefrierschrank ist energetisch besser als ein leerer, da er die Temperatur besser hält.

  • Zweit- oder sogar Drittgeräte, die nur selten verwendet werden, sollten generell abgeschaltet werden.

5. Abwasch & Spülmaschine

  • Spülmaschine nach Möglichkeit nur vollständig befüllt laufen lassen.

  • Eco-Programm wählen (Um Fettablagerungen in den Leitungen und Ihrer Spülmaschine zu vermeiden, wenden Sie einmal pro Monat einen Spülgang mit 65 Grad an; dies schützt auch vor einem technischen Defekt der Spülmaschine).

  • Beim Spülen per Hand, Becken befüllen und nicht unter fließendem Wasser abwaschen (spart Wasser und Energie für die Warmwasserbereitung).

Mehr zum Thema

  • Küchengeräte im Stromsparvergleich - CO2-Online
  • Backofen: Darauf sollten Sie bei Kauf und Nutzung achten | Verbraucherzentrale.de
  • EcoTopTen-Empfehlungen für Herde und Backöfen | EcoTopTen
  • Was bei der Lagerung im Kühlschrank zu beachten ist
  • Kühlschrank: Sinnvolle Temperatur und richtige Befüllung - VerbraucherService Bayern
  • Kühlschrank-Rechner | Verbraucherzentrale NRW
  • Tipps für Geschirrspüler und Spülmaschine - Umweltbundesamt

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Autor: Zentrale Onlineredaktion - Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
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